Freitag, 15. Juni 2012

Der Frage-Foto-Freitag

Ein Freitag ohne Fotos ist wie ein Sommer ohne Sonne. Und damit das nicht passiert, hat Steffi uns wieder mit neuen Foto-Fragen gelöchert. Dankeschön!


1.) Was vermisst du gerade?




Das Meer. Den Sand zwischen den Zehen. Das Wellenrauschen.



2.) Was hast du diese Woche ganz schnell gemacht?




Erdbeerkonfitüre.



3.) Ein toller Tipp?



Wer braucht ein Ipad, wenn er das Blogger Pad von Toni und Thea vom sisterMAG hat. Eine süße Idee, nett umgesetzt und wirklich praktisch, um den Überblick über die eigenen Blog-Aktivitäten zu behalten. Bei mir momentan ganz oben auf der Liste: das Gipfeltreffen der Blogger in Tirol, das ich für den Herbst plane. Geht doch nicht an, dass ihr euch in Hamburg und München und Berlin ständig vergnügt und wir hier hinter den sieben Bergen immer nur neidisch zu euch rüber schielen dürfen. Also, liebe Bloggerinnen und Blogger in Österreich, kommt raus aus euren Verstecken und meldet euch bei mir, wenn ihr Spaß an der Idee habt: gipfeltreffen@genussgipfel.at 
Alle, die nicht in Österreich leben, sind natürlich trotzdem herzlich willkommen. Gern weitersagen, denn es ist gar nicht so leicht, einen Überblick zu bekommen über die schönen Blogs zu finden, die es doch ganz ganz sicher auch in diesem Land gibt.

4.) Eine Sache, die du nicht benutzt, weil zu hübsch?




Den Ring, den schon meine Uroma trug. Und meine Oma und meine Mama. Und keine von den Damen hat ihn verloren. Und dann komme ich? Oh weia. Lieber nicht.

5.) Wie siehst du im Moment oft aus?



Rot und weiß und geringelt. 

Donnerstag, 14. Juni 2012

So klingt das Wochenende (oder besser: Emmis Urlaub): MAXIMO PARK



Liebe Kerstin,

tja, kaum hat man Urlaub und eigentlich ZEIT, hat man irgendwie das Gefühl, genau die nicht in ausreichender Menge zu haben. Da türmen sich auf einmal unzählige „Ich wollte doch schon lange mal“s und „Ich müsste endlich mal“s auf der inneren To-Do-Liste. Und die kämpfen dann fröhlich mit einem wohlig-räkeligen: „Ich hab frei. Ich mach jetzt einfach mal GAR NIX!“. Weshalb der Wochenendsong jetzt erst mit einiger Verspätung bei dir eintrifft. Andererseits kann ich natürlich argumentieren, dass im Urlaub jeder Tag irgendwie Wochenende ist, und dann passt’s ja wieder! ;-)

Wie du weißt, war ich ja letzte Woche auf Korfu. Hab dort Augen und vor allem Ohren offen gehalten nach einem schönen Urlaubssong – aber nada. In den Bars lief ausschließlich Einheitsbrei-Radiomucke, mal auf englisch, mal auf griechisch. Hängen blieb da bei mir leider nix. Deshalb gibt’s heute eben einen Alltime-Emmi-Favorite. Mit diesem Song lernte ich Maximo Park kennen und lieben. Irgendwann im Laufe der Woche werd ich mir sicher ihr gerade erschienenes neues Album „The National Health“ endlich holen, aber bis dahin beschalle ich die Nachbarschaft einfach mit meinen MP-Lieblingssongs. Und da gibt’s einige!

Liebe Grüße aus fishtown, Emmi

MAXIMO PARK „Books From Boxes“ (aus “Our Earthly Pleasures”)



Weiterhören:
Karaoke Plays
By The Monument

Liebe Emmi, 

erstmal herzlich willkommen zu Hause. Ich hoffe, du hattest auch ohne DEN Sommerhit 2012 eine schöne Zeit auf Korfu. Und dass den Griechen momentan nicht zum Jubilieren zu Mute ist, kann man ja sogar verstehen. Oder wird der Strom in den Strandbars langsam knapp?

Was genau macht eigentlich einen Sommerhit aus? Natürlich haben sich auch dazu schon kluge Menschen Gedanken gemacht. In dem Fall war es Dr. Rupert Till, der 2005 in einer Studie der Universität von Huddersfield (Großbritannien) Sommerhits analysierte und dabei den „Ohrwurm-Quotienten“ beschrieb, der sich aus verschiedenen Variablen zusammensetzt. Berücksichtigt wird dabei z.B. die Entfernung von Halbtönen zum höchsten und niedrigsten Ton im Refrain, die Anzahl der verwendeten Akkorde, die Anzahl der Schritte in einer Tanzabfolge oder die Aufwendungen für Promotion durch die Plattenfirma. 

Auf den Punkt gebracht: Ein Sommerhit hat eine einfache Melodie, einen tanzbaren Rhythmus und einfachen Text. Oft erklingen lateinamerikanische Tänze wie Samba, Salsa und Merengue. Inhaltlich dreht es sich passend zur schönsten Zeit des Jahres nicht um Überstunden und Schlechtwetterperioden, sondern um Urlaub und die Sonne. Und jetzt kommt es ganz schlimm: Sehr häufig wird der Sommerhit mit einem sehr einfachen Partytanz verbunden. Noch schlimmer: Im Urlaub machen wir uns gern zum Deppen und tanzen freudig mit.

Doch sind wir wieder daheim, so schmeckt der Sommerhit meist schal wie der der mitgebrachte Rotwein, der in der kleinen Bar am Strand noch so köstlich erschien. Er verschwindet dann meist schnell ganz hinten im CD-Regal. Ganz hinten in meinem Kopf verstecken sich daher auch die Erinnerungen an "The Ketchup Song" und "Macarena", die sich laut Dr. Till die Spitzenplätze der Sommerhits aller Zeiten teilen. 

Wie viel besser sind wir da dran mit einem Alltime-Emmi-Favorite. Erspart uns jeden Party-Tanz und hat Potential für eine Liebe, die länger hält als einen Sommer lang.

Liebe Grüße
Kerstin

Mittwoch, 6. Juni 2012

So klingt das Wochenende: THE LEMONHEADS



Liebe Kerstin,

eigentlich sollte ich Koffer packen, schließlich geht es morgen auf in den Urlaub. Ich freu mich total auf eine Woche Sommer, Sand und Meer! Davor, aus dem Kleiderberg auf meinem Bett die Sachen rauszufischen, die ich mitnehmen mag, graut mir allerdings eher. Da drücke ich mich doch lieber noch ein bisschen und widme mich stattdessen dem wöchentlichen Song für dich! ;-)

Es braucht heute einen Feiersong, finde ich! Ich freu mich so so so, dass es bei dir Entwarnung gab!!! Also was feiern wir? Das Leben? Die Gesundheit? Beides! Und ganz unbedingt auch den Mann in deinem Leben, der dich in den letzten Tagen festgehalten hat. Dem heute wahrscheinlich Steine ohne Ende vom Herzen geplumpst sind, in dessen Arme du aber auch flüchten können hättest, wenn…. Bitte grüß ihn unbekannterweise doch mal ganz lieb von mir. Und für euch beide gibt’s dazu passend eins meiner Lieblingslieder von den Lemonheads: „Into Your Arms“. Da du ja nicht auf langhaarige Rocker stehst, hab ich einen Link rausgesucht, auf dem der Song mit einer tierischen Fotogalerie unterlegt ist, ein bisschen kitschig ab und an, aber jo mei… Heute passt das! Auf euch!


Ich wünsch euch ein leichtes und inniges Wochenende, Emmi

THE LEMONHEADS „Into Your Arms“



Weiterhören:
Outdoor Type
It’s About Time

Liebe Emmi, 

kaum bist du im Urlaub, schon fange ich das Schludern an. Ein Wochenende, das erst am Mittwoch klingt. Aber wenn die Welt aus den Fugen gerät, dann werden offenbar auch die Wochentage kräftigt durcheinander gewirbelt. Mein Zeitgefühl ist ganz schön auf der Strecke geblieben: Erst zog sich die Woche wie Kaugummi. Ich lebte in einer Zwischenzeit. Und seitdem ich weiß, dass ich gesund bin, rasen die Tage nur so dahin. Kann mir gar nicht vorstellen, dass ich heute vor einer Woche noch alles vor mir hatte.

Danke dir fürs Mitfreuen und für den schönen Entwarnungs-Feier-Song. Das ist ein sehr, sehr wahrer Text. Der einzige Ort, an dem ich mich vergangene Woche sicher gefühlt habe, war im Arm meines Liebsten. Da gibt es so eine wunderbare Kuhle zwischen Arm und Hals, mein Kopf auf seiner Schulter - dort ist mein Zuhause. Und aus diesem Grund kommt mir auch nie wieder ein Mann ohne ordentlichen Bizeps ins Haus. Wie soll man sich geborgen fühlen, wenn man auf ein paar platten Knochen liegt? Das ist ungefähr so wie der Unterschied zwischen einem Ikea-Kopfkissen und der Super-Luxus-Daunen-Siebter Himmel-Ausführung. 

In solchen Momenten wie diesem - da merkt man, ob man sich auf jemanden verlassen kann. Das gilt für den Mann an meiner Seite, aber auch für einige handverlesene Freunde. Man merkt sehr schnell, wem man sich zumuten kann und wer lieber mal Verstecken spielt statt zuzuhören. 

Deshalb missbrauche ich den Blog heute mal für ein dickes Dankeschön: Danke, Martin, dass du an meiner Seite bist. Deine perfekte Mischung aus unerschütterlichem Optimismus, harten Fakten und der nötigen Portion schwarzem Humor waren genau die richtige Medizin für mich. Danke, Sandra, für deine Ehrlichkeit, deine Offenheit und deine Emotionen. Danke, Emmi, dass du mir den richtigen Song mit zur Untersuchung gegeben hast. So ein Ipod auf den Ohren kann auch ganz gut trösten. Danke an euch alle, die ihr in Gedanken bei mir wart. Schön, dass es euch gibt.

Liebe Grüße
Kerstin

Samstag, 26. Mai 2012

Der Frage-Foto-Freitag

Steffi vergnügt sich auf Ibiza und hat die Zeit am Strand wohl dazu genutzt, siuch ganz besonders schöne Fragen auszudenken. Und deshalb kommen hier, auch wenn es schon Samstag ist, meine Antworten. Mir fehlte halt der Feiertag vorm Frage-Foto-Freitag. ;-)

1.) Welche Überschrift trägt deine Woche?


Immer schön die Ruhe bewahren. Diese Woche war das extrem wichtig. Und wenn Cupcakes dabei helfen, dann muss der Backofen eben dauerglühen. Allein schon das Teig rühren ist so schön medidativ. Was eigentlich dagegen spricht, mir den Traum von der rosa KitchenAid irgendwann zu erfüllen.


2.) Wo isst du im Moment am liebsten?
 


In der Morgensonne im Schaukelstuhl vorm weit geöffneten Fenster. 

 3.) In deinem Bad?
 



Ebenfalls Sternchen. Wie momentan meist um meinen Hals. Und der alte, indische Kinostuhl aus dem wunderschönen Laden meiner Bekannten Helga.


4.) Dein Ohrwurm?
 



Ich habe eine persönliche Ohrwurm-Produzentin: meine Musik-Expertin Emmi. Und so findet ihr meinen Ohrwurm jede Woche in unserer gemeinsamen Rubrik "So klingt das Wochenende". Heute klingt es übrigens nach REM und Walk unafraid. Das wird die Überschrift der kommenden Woche.


5.) Was machst du Pfingsten?


Bergwiesen schnuppern und bestaunen. Die sind so wunderschön, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Rosa, lila, gelb und weiß. Man kann ständig etwas Neues darin entdecken. Und dazu zirpen die Grillen so konstant und laut, dass man glauben könnte, die haben einen eingebauten Elektromotor.

So klingt das Wochenende: REM


Liebe Kerstin,
heute ist mir nicht nach vielen Worten. Heute ist mir nach meiner Hymne. „Walk Unafraid“ – ich finde, das ist die kürzeste und präziseste Anleitung für’s Leben. Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen, oder?
Am liebsten mag ich die Liveversion des Songs. Weil Sommer ist. Weil ich Lust hätte, mal wieder bei einem Open Air zu sein. Und weil die Magie, die dort manchmal (manchmal, nicht immer!) entsteht, eines der schönsten Dinge ist, die man erleben kann.
Ich hab REM auf der Tour 2003, von der die Aufzeichnung stammt, in Berlin (Waldbühne!!) gesehen und es war einfach nur ... hach, ohne Worte. Eins der tollsten Konzerte, auf denen ich je gewesen bin.  
Da die Liveversion aber etwas rockiger ausfällt als das Original, hänge ich das auch mal noch an. Dann kannste auswählen... ;-)
Ich wünsche dir & deinem Liebsten ein wunderbares Pfingstwochenende,
Emmi
P.S. Und selbstverständlich will ich wissen, was du am 9. Juni vorhast! Lüften Sie das Geheimnis, liebe Ringelschwester!

REM „Walk Unafraid“
LIVEVERSION



STUDIOVERSION



Weiterhören:
Überlin
Walk It Back


Liebe Emmi,

danke, meine Liebe, dieser Song kommt, ohne dass du es ahnen konntest, für mich genau zum richtigen Zeitpunkt. Erinnert er mich doch an eine Frage, die ich mir eigentlich jeden Tag stellen möchte: Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Diese Frage hing wohl, so las ich mal irgendwo, an der Wand des Büros der ehemaligen Yahoo-Chefin Carol Bartz. Vor einem höchst unangenehmen Abgang aus der Vorstandsetage hat das Mrs. Bartz zwar auch nicht bewahrt. Ich halte diese Frage aber dennoch für eine, die einen extrem weiter bringt: im  Beruf, in der Liebe und auch und ganz besonders in der persönlichen Weiterentwicklung. Wie oft setzten wir uns selbst Grenzen, weil unsere Angst uns blockiert? Wie oft tritt die Freiheit hinter der Furcht zurück?

Und so werde ich das Wochenende nutzen, um darüber ausführlich nachzudenken und die Angst wieder dahin zu sperren, wo sie hingehört: in den dunklen Keller meiner Seele und nicht so schön präsent in meinem Kopf, wo sie gestern versucht hat, sich einzunisten und mich zu lähmen. Den Ohrwurm dazu habe ich jetzt ja. Wobei ich mich für die Studio-Version entscheiden werde. Spannend, wie unterschiedlich so ein Song wirken kann. Ich habe bisher eigentlich nie so auf verschiedene Versionen geachtet.

Die Waldbühne übrigens ist ein großartiger Ort für Konzerte. Und manchmal reicht schon allein ein Ort aus, als Grund zu einem Konzert zu gehen. In meinem Fall, und ich habe mich vertan, es ist der 7. und nicht der 9. Juli, ist es vorallem ein Mensch, der der Grund für meinen Konzertbesuch sein wird. Ich treffe einen Freund, der gerade mit Grönemeyer unterwegs ist, beim Tour-Ende in Salzburg. Ich freue mich einfach sehr, ihn wiederzusehen und diesen Abend, an dem vermutlich ziemlich viel von ihm abfallen wird, mit ihm zu verbringen. Und auf Salzburg freue ich mich auch.

Wünsche dir ein krachendes Sommer-Wochenende

Liebe Grüße

Kerstin (gerade in roten Ringeln)




Samstag, 19. Mai 2012

So klingt das Wochenende: CAT POWER


Liebe Kerstin,

so so, der Song letzte Woche war also etwas zu rockig für deine Nach-Wellness-Tage. *grins* Ich mag es ja gerne, wenn die Gitarren so richtig bratzen, aber manchmal braucht’s auch etwas ruhigere Musik, da hast du Recht.

Bei CAT POWER tendiert die Gefahr, dass es zu krachig wird, gegen Null, würd ich mal sagen. Ihre Musik ist eher filigran, manchmal mit Orchesterunterstützung auch richtig opulent, aber auf jeden Fall immer sehr intensiv. Sie ist so eine, die die Last der ganzen Welt auf den Schultern trägt, ihren Schmerz auch irgendwie zelebriert. Auf der Bühne ist das der Wahnsinn – man hat das Gefühl, das Publikum traut sich kaum zu atmen. Am Ende eines Songs oder in einer kurzen Pause zwischen zwei Takten könnte man quasi eine Stecknadel fallen hören...

Für mich funktioniert ihre Musik am besten, wenn ich das Licht ausschalte. Wenn die Welt nur noch schemenhaft wahrnehmbar ist, und die Töne durch den Raum schweben, während ich auf dem Rücken auf dem Fußboden liege... Oder durch’s Fenster auf die dunkle Straße schaue. Guter Plan für den späten Samstagabend! Merk ich mir mal vor.

O je, wie schlag ich jetzt den Bogen zu deinem geplanten Annett-Louisan-Konzertbesuch am Wochenende? Sagen wir so: die Hoffnung stirbt zuletzt, und wer weiß, vielleicht wird es ja richtig gut! Ich hab sie vor vielen vielen Jahren, noch bevor sie ihr erstes Album veröffentlichte, mal live gesehen und fand sie damals auch ganz charmant. Konnte mit späteren Songs aber nicht so viel anfangen, und als dann die große Marketingmaschine angeschmissen wurde, hab ich mich da komplett ausgeklinkt. Zugegebenermaßen beruht mein Naserümpfen aber nicht auf genauer Kenntnis, sondern nur aus der liebevollen Pflege einmal gefasster Vorurteile. *lach* Von daher bin ich gespannt, was du berichten wirst!

Liebste Grüße,
Emmi

P.S. Ich hoffe trotzdem für dich, dass euer „Kaff“ (ich zitiere hier nur dich!!!) nicht demnächst von Scooter oder DJ Bobo heimgesucht wird. Und wenn doch: man darf auch mal NEIN sagen! ;-)

CAT POWER „The Greatest“



Weiterhören:
Lived in Bars
Metal Heart

Liebe Emmi, 

Frauen mit Katzen sind das Pendant zu Jungs mit Gitarren, oder? Kein Wunder, dass die Lady das Leid dieser Welt für sich gepachtet hat. Kleiner, gefährlicher Scherz am Rande: Was ist noch schlimmer als eine Frau mit Katze oder ein Junge mit Gitarre? Ein Mann mit Katze. ;-) 

Dummer Weise habe ich so ein Exemplar an meiner Seite und der wird mich jetzt definitiv verprügeln. Und das, nachdem ich dir und deiner Bestrafung für meinen schlechten Musikgeschmack gerade noch entkommen bin. 

Bevor ich aber K.O. am Boden liege, noch schnell ein paar Sätze zu Cat Power. Das ist wieder sanft genug für meine zarte Seele. Schön finde ich es. Und ohne Licht sicher ganz und gar zauberhaft. Wir können ja ein quasi weltumspannendes Event daraus machen und uns am Samstag nach meinem kleinen Ausflug zu Frau Louisan vereint in unseren Ringelshirts auf den Boden schmeißen und ein paar Töne fliegen lassen. 

Ansonsten solltest du dir keine großen Sorgen machen. Ich habe gerade die Lage gecheckt: Scooter und DJ Bobo scheint es in nächster Zeit nicht nach Tirol zu ziehen. Und zur EhrenrettungTirols sei gesagt, dass sogar Beth Ditto 2010 nach Ischgl geschafft hat. DJ Ötzi könnte uns aber gefährlich werden. Denn, wie der Name schon sagt, stammt der aus dem Nachbartal. Ich bin aber eigentlich ganz super im Nein sagen. Dass ich es in Sachen heimischer Konzerte nicht sooooo gut hinbekomme, zeigt nur, wie verzweifelt meine Lage ist. Aber du hast schon recht: Habe ja früher auch nicht jeden Mann geküsst, nur weil so selten mal ein vernünftiges Exemplar in Sicht war. 

Ich gelobe Besserung. Aber erst ab Sonntag. Frau Louisan, wir machen uns das nett, oder? Auch wenn Sie nicht meine Traumfrau sind.

Liebe Grüße

Kerstin

PS: Nein, ich verrate dir nicht, was ich am 9. Juni tue. Dumdidum.

Freitag, 18. Mai 2012

Der Frage-Foto-Freitag

Wie schön ist das denn? Ein Frage-Foto-Freitag, der nach einem Frage-Foto-Vorbereitungsfeiertag kommt. Der Frage-Foto-Freitag verlangt nahezu nach einem Feiertag davor. Was für ein unschlagbares Paar. Wir brauchen eine Petition. Wer unterschreibt?


Und wer ist Schuld an dem ganzen Salat: Steffi, die uns jede Woche mit den notwendigen Fragen versorgt und in ihrem Blog tonnenweise Antworten sammelt.


1.) Was wird heute der Hammer?




Ein Hammer an einem unschuldigen gewöhnlichen Freitag? Ich glaube, das wird wohl nichts. Aber der Samstag wird ein Hammer-Tag. Ein Konzert in unserem kleinen Kaff. Ein Jahrhundertereignis, das man würdigen muss. Da kann man nicht allzu wählerisch sein. Ich hoffe trotzdem, dass meine Musikexpertin Emmi mich nicht verprügelt dafür.


2.) Um deinen Hals?




Kein Himmel, kein Mond, aber Sterne, Sterne, Sterne. 

3.) Was tust du dieses Wochenende nicht?




Arbeiten hoffentlich.

4.) Dein nächstes Projekt?



Ist noch streng geheim. Aber ich zeige euch schon mal das Farbschema dafür. Ich bin ganz verliebt in diese Farben.

5.) Wo oder wie wohnen deine Schuhe?



Meine Schuhe mögen keine Schuhschränke, denn sie stehen nicht gern in Reih und Glied. Sie mögen aber auch nicht immer im Flur rumstehen. Nein, sie suchen Schutz, Geborgenheit und Rückzugsmöglichkeiten. Deshalb lümmeln sie in einer eigenen Truhe. Und die, die doch noch Ausgang haben, verstecken sich in der praktischen Garage darunter. Hinter der Häuserzeile kann man sich nämlich bestens verstecken.