Ein Stadtkind, ein Tal und rundherum hohe Gipfel. Das sind ja schöne Aussichten! Was hilft, wenn es mal wieder an der Fernsicht mangelt? Schöne Orte. Schöne Worte. Schöne Töne. Schöne Dinge. Und ab und an auch schöne Torte. Das ist doch wohl der Gipfel!
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Donnerstag, 7. Februar 2013
Das Low Carb Rezept der Woche: Rosa Käsekuchen mit Beeren
Es gibt keine Woche in meinem Leben, wo ich nicht wenigstens einmal den Backofen zum Glühen bringe. Aber eine Torte basteln - das ist schon eine größere Aktion. Wie gut, dass ab und an mal einer Geburtstag hat. Dann klappt es auch mit der zuckerfreien Low Carb Torte. Und diese hier sah nicht nur aus wie eine fluffige rosa Wolke. Sie ließ uns auch auf rosa Glückswolken schweben. So lecker, so wenig Carbs. Happy happy happiest Birthday. Zum Nachfeiern dringend empfohlen.
Zutaten:
Für den Boden:
120 g Walnüsse
120 g Mandeln
100 g Butter
5 EL Sukrin
Für die Creme:
6 Blätter Gelatine
150 g Himbeeren, frisch oder tiefgekühlt
200 ml Wasser
5 EL Sukrin
Saft und Schale einer Zitrone
200 g Sauerrahm
200 g Frischkäse z.B. Philadelphia
1 TL Bourbon-Vanille
250 ml Schlagsahne
2 EL SukrinPluss
Für das Gelee:
150 g Himbeeren, frisch oder tiefgekühlt
300 ml Wasser
40 g SukrinPluss
4 Blatt Gelatine
Für den Boden Walnüsse und Mandeln in der Küchenmaschine grob hacken. Butter schmelzen und Sukrin darin auflösen. Die Nuss- und Mandel-Mischung vorsichtig unterkneten. Eine Form mit ca. 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Masse darauf verstreichen und ca. 15 Min. bei nur 145° C im vorgeheizten Ofen backen. Tortenboden in der Form lassen und auskühlen lassen.
Für die Creme Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Himbeeren, Wasser und Sukrin aufkochen und ca. 4 Min. kochen lassen. Alles mit dem Pürierstab zerkleinern und durch ein Sieb passieren. Den Saft mit der Zitrone abschmecken und ggf. noch mal erwärmen. Gelatine gut ausdrücken und in den warmen Himbeersud rühren. Abkühlen lassen.
Sauerrahm, Frischkäse, Vanille und SukrinPluss verrühren. Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. Den auf ca. Raumtemperatur abgekühlten Himbeersud ebenfalls unterheben. Die Creme auf den ausgekühlten Boden geben und glatt streichen. Die Torte nun ca. vier Stunden kalt stellen. Hier bitte nicht schummeln. Wer wie ich früher das Gelee aufbringt, riskiert, dass sich Creme und Gelee vermischen.
Für das Gelee Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Himbeere mit Wasser und Sukrin kurz aufkochen und ca. 15 Min. ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und Beeren vom Saft trennen. Gelatine gut ausdrücken und vorsichtig, aber gründlich in den noch warmen Saft rühren. Wer hier zu doll mit dem Schneebesen wirbelt, bekommt hässliche Luftblasen. Das Gelee nun abkühlen lassen, bis es ganz leicht beginnt, zu gelieren. Dann in dünnem Strahl gleichmässig auf die Creme fließen lassen. Weitere vier Stunden kühl stellen oder noch besser über Nacht.
Donnerstag, 31. Januar 2013
Das Low Carb Rezept der Woche: Mandel-Karamell-Blätter
Nun hat mein geliebtes Sukrin ja leider einen Nachteil: Es karamellisiert nicht. Man kann es zwar wunderbar schmelzen und z.B. geröstete Mandeln damit überziehen, aber dieser ganz besondere Geschmack nach Karamell - der fehlte leider.
Doch ratet mal was? Ich habe das Problem gelöst. Vielleicht liegt es am neuen SukrinGold, das ein kleines bisschen Tagatose enthält, dass doch so etwas wie eine Karamellisierung stattgefunden hat. Oder es ist einfach diese Mischung aus Butter, Sukrin und einem Schuß Sahne, die den Kindheitstraum wieder lebendig werden ließ. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Aber egal: Karamellgeschmack ist zurück in meinem Leben und das ist einfach mindestens so großartig wie das Frühlingswetter da draußen.
Und hier kommt das Low Carb Rezept:
Zutaten:
40 g SukrinGold
50 g Butter
1 Schuss Sahne
1 EL FiberFin
1 EL Mandelmehl
50 g Mandelblätter
Die Butter auf dem Herd schmelzen, SukrinGold unterrühren und alles zwei Minuten vorsichtig aufkochen lassen. Dann einen ordentlichen Schuss Sahne dazugeben. Achtung: Es schäumt jetzt ordentlich und wir wollen ja nicht die Herdplatten karamellisieren. Nochmals eine Minute kochen lassen.
Die Masse etwas auskühlen lassen. Ungeduldige tun das mit Hilfe eines kalten Wasserbades. FiberFin und Mandelmehl unterrühren, bis sich alle Klümpchen gelöst haben. Dann die Mandelblätter unterkneten.
Mit Hilfe zweier Teelöffel kleine Haufen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Achtet auf genügend Abstand zwischen den Keksen. Mir sind sie ausgerechnet dieses Mal, als ich sie fotografieren wollte, ganz schön ineinander gelaufen. Ihr könnt das schöner als ich! Die Haufen etwas platt drücken. Dann ab in den vorgeheizten Ofen und auf mittlerer Schiene bei nur 145°C 12 bis 15 Min backen. Die Ränder sollen beginnen, leicht zu bräunen.
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Das Low Carb Rezept der Woche: Hafernüsse ohne Hafer und mit viel Schokolade
Lieber Weihnachtsmann,
ich hoffe, du hältst mich nicht für unbescheiden, aber in diesem Jahr habe ich zwei große Wünsche an dich: Bringe mir doch bitte zuckerfreie Schokolade, die wie echte Schokolade schmeckt, cremig und süß, aber mit ganz wenig Carbs. Und wenn du dann noch etwas Platz hast in deinem Sack, dann würde ich mir noch kalorienfreien Rohrzucker wünschen. Damit backe ich dann noch ganz schnell Lebkuchen und im Sommer kann ich endlich wieder eine Caipirinha mixen.
So hätte wohl mein Brief an den Herrn mit dem weißen Bart ausgesehen, wenn ich denn noch an ihn glauben würde. Und ehrlich: So langsam kommen mir echte Zweifel, ob er nicht doch existiert. Denn meine Freunde von Sukrin haben mir rechtzeitig zum Fest mit der SukrinChoc und SukrinGold beide Wünsche erfüllt. Danke, danke, danke!
Natürlich habe ich beide Produkte gleich in leckere Plätzchen umgesetzt. Und hier kommt das Rezept.
Zutaten (für ca. 20 Stück):
200 g Butter
200 g Sukrin Gold
2 Eier
1 TL Salz
1 TL Vanillezucker
200 g Sojaflocken
125 g Kerstins Low Carb Wundermehl (oder Mandelmehl)
1 TL Backpulver
200 g SukrinChoc Dark
200 g Sukrin Gold
2 Eier
1 TL Salz
1 TL Vanillezucker
200 g Sojaflocken
125 g Kerstins Low Carb Wundermehl (oder Mandelmehl)
1 TL Backpulver
200 g SukrinChoc Dark
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Butter und SukrinGold schaumig rühren. Eier, Salz, Vanillezucker und die Sojaflocken zufügen. Mehl und Backpulver mischen. In den Teig sieben. Die SukrinChoc in kleine Stückchen hacken und unterrühren. Mit Hilfe zweier Teelöffel Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Etwa zehn Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Hausfreunde
Mögt ihr auch ein wenig Abwechslung? Im Leben und in der Dose mit den Weihnachtsplätzchen? Dann legt euch doch ein paar Hausfreunde zu. Ich gestehe, ich mag diese Kekse schon allein deshalb, weil sie so einen coolen Namen haben. Sich ab und an ein paar Hausfreunde zu backen, wenn der Appetit groß ist - das hat doch was.
Und weil Freundschaft in der Weihnachtszeit sowieso ein großes Thema ist, freue ich mich, dass ich heute noch meinen Beitrag zur Freundschaft zwischen Südtirol und Tirol leisten darf. Ich bin nämlich zu Gast im wunderbaren Blog von Siggi und darf bei ihrem Keksadventskalender mitmachen. Da schicke ich doch gern ein paar Hausfreunde über den Brenner.
Zutaten (für ca. 35 Stück):
210 g Sukrin
3 Eier
210 g Kerstins Low Carb Wundermehl (oder Mandelmehl)
150 g Walnüsse, grob gehackt
100 g Rosinen (einige Stunden in Rum eingeweicht)
100 g Backschokolade, zuckerfrei und grob gehackt
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
Das Sukrin mit den Eiern schaumig rühren. Nach und nach Mehl und Zitronenschale zugeben. Anschließend die Nüsse, die ausgedrückten Rosinen und die Schokolade unterheben.
Teig auf einem gefetteten und bemehlten Backblech ausstreichen. Bei 180°C (Umluft) im vorgeheizten Backofen ca. 15 Min. backen. Noch heiß in Stücke schneiden.
Und weil Freundschaft in der Weihnachtszeit sowieso ein großes Thema ist, freue ich mich, dass ich heute noch meinen Beitrag zur Freundschaft zwischen Südtirol und Tirol leisten darf. Ich bin nämlich zu Gast im wunderbaren Blog von Siggi und darf bei ihrem Keksadventskalender mitmachen. Da schicke ich doch gern ein paar Hausfreunde über den Brenner.
Zutaten (für ca. 35 Stück):
210 g Sukrin
3 Eier
210 g Kerstins Low Carb Wundermehl (oder Mandelmehl)
150 g Walnüsse, grob gehackt
100 g Rosinen (einige Stunden in Rum eingeweicht)
100 g Backschokolade, zuckerfrei und grob gehackt
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
Das Sukrin mit den Eiern schaumig rühren. Nach und nach Mehl und Zitronenschale zugeben. Anschließend die Nüsse, die ausgedrückten Rosinen und die Schokolade unterheben.
Teig auf einem gefetteten und bemehlten Backblech ausstreichen. Bei 180°C (Umluft) im vorgeheizten Backofen ca. 15 Min. backen. Noch heiß in Stücke schneiden.
Donnerstag, 29. November 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Zimtsterne
Eigentlich bin ich kein Fan von Weihnachtskeksen, die man ausstechen muss. Überall klebt der Teig, der Tisch ist schon von oben bis unten mit Mehl vollgestaubt und immer wenn man das Kunstwerk von der Arbeitsplatte aufs Backblech befördern will, bricht irgendetwas ab.
Heute aber hat mich meine Zimtsternschlacht geradewegs zurück in die Kindheit befördert. Wie viel Spaß hat es damals gemacht, mit beiden Händen kräftig im Teig matschen zu dürfen und dabei mehr in den Mund als in den Ofen zu befördern. So lange bis man vom rohen Teig Bauchweh bekam. Das gemeinsame Plätzchen backen war das offizielle Opening der Weihnachtssaison. Man hörte den Weihnachtsmann quasi schon hinter dem nächsten Gebüsch mit den Füßen scharen und dieses kribbelige Gefühl der Vorfreude setzte ein und ging nicht mehr weg, bis endlich die Kerzen am Baum brannten. Und eine richtig coole Schürze hatte mir meine Tante auch genäht für unsere Backsession: mit einem dicken, fetten, roten K vorne drauf.
Zutaten ( für ca. 50 Stck.):
3 Eiweiß
250 g SukrinMelis
1 TL Zimt
1 EL Zitronensaft
350 g ungeschälte Haselnüsse, gemahlen
Das Eiweiß steif schlagen. SukrinMelis in die Schüssel sieben und rühren, bis es sich löst. Eine Tasse von dem Eischnee dann für die Glasur beiseite stellen.
Zimt, Zitronensaft und die Nüsse untermischen, alles zügig zusammenkneten und eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig ca. 1 cm dick ausrollen. Sterne ausstechen und mit der Eischneemasse glasieren. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auf der mittleren Schiene im auf 220 °C vorgeheizten Ofen 5 Min. backen. Die Glasur sollte noch weiß sein, die Sterne anfangen, am Rand leicht zu bräunen.
Auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.
Heute aber hat mich meine Zimtsternschlacht geradewegs zurück in die Kindheit befördert. Wie viel Spaß hat es damals gemacht, mit beiden Händen kräftig im Teig matschen zu dürfen und dabei mehr in den Mund als in den Ofen zu befördern. So lange bis man vom rohen Teig Bauchweh bekam. Das gemeinsame Plätzchen backen war das offizielle Opening der Weihnachtssaison. Man hörte den Weihnachtsmann quasi schon hinter dem nächsten Gebüsch mit den Füßen scharen und dieses kribbelige Gefühl der Vorfreude setzte ein und ging nicht mehr weg, bis endlich die Kerzen am Baum brannten. Und eine richtig coole Schürze hatte mir meine Tante auch genäht für unsere Backsession: mit einem dicken, fetten, roten K vorne drauf.
Zutaten ( für ca. 50 Stck.):
3 Eiweiß
250 g SukrinMelis
1 TL Zimt
1 EL Zitronensaft
350 g ungeschälte Haselnüsse, gemahlen
Das Eiweiß steif schlagen. SukrinMelis in die Schüssel sieben und rühren, bis es sich löst. Eine Tasse von dem Eischnee dann für die Glasur beiseite stellen.
Zimt, Zitronensaft und die Nüsse untermischen, alles zügig zusammenkneten und eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig ca. 1 cm dick ausrollen. Sterne ausstechen und mit der Eischneemasse glasieren. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auf der mittleren Schiene im auf 220 °C vorgeheizten Ofen 5 Min. backen. Die Glasur sollte noch weiß sein, die Sterne anfangen, am Rand leicht zu bräunen.
Auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.
Mittwoch, 21. November 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Mandelküsschen
Meine Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, die Low-Carb-Weihnachtsbackstube ist eröffnet!
Während ich mich in den Vorjahren in der Adventszeit immer gnadenlos gehen lassen habe und zwar den Zucker, nicht aber das Mehl und die anderen kohlenhydratreichen Zutaten, ausgetauscht habe, will ich es dieses Jahr richtig wissen. Muss doch auch Weihnachten klappen, was ich das ganze Jahr hier schon brav geübt habe: Backen ohne Zucker, Mehl und andere Zutaten, die das Carb-Konto schwer belasten.
Und weil der erste Advent mit großen Schritten naht, habe ich heute ein paar Mandelküsschen für euch dabei. Superlecker, unkompliziert und in 15 Minuten im Ofen.
Zutaten (für ca. 20 Stück):
2 Eiweiß
150 g Mandelmehl oder Mandeln, fein gemahlen
6 EL SukrinPluss
½ TL Bourbon-Vanille
SukrinMelis zum Verzieren
Eiweiß steif schlagen. Sukrin dazugeben und weiter schlagen, bis ein fein glänzender, fester Eischnee entsteht. Mandelmehl bzw. gemahlene Mandeln und Vanille vorsichtig unterheben. Mit Hilfe zweier Löffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 10 bis 15 Min. backen. Die noch lauwarmen Kekse mit SukrinMelis bestäuben.
Mittwoch, 7. November 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Oatmeal Cookies ohne Hafer
Wann habt ihr Frau Möchtegern und Mr. Wannabe zum letzten Mal gesehen? Ich muss ja sagen, ich kann die Beiden überhaupt nicht leiden. Mehr Schein als Sein. Lieber eine ehrliche Haut mit ein paar Pickeln als eine allzu glatte Fassade, die nicht zu den inneren Werten passt.
Einem verzeihe ich aber die Aufschneiderei: Meinem Low Carb Oatmeal Cookie. Er tut zwar so, als hätte ihn der Hafer gestochen, dabei kann er in seinem Innersten nur ein paar Sojaflocken aufweisen, aber dafür schmeckt er so fantastisch gut, dass man ihm nicht lange böse sein kann.
Drei Tricks braucht es, um den Geschmack echter Haferkekse zu imitieren, ohne mit allzu viel Carbs um sich zu schmeißen:
Melasse sorgt in Kombination mit Sukrin für den Geschmack von braunem Zucker.
Wenig Rosinen verteilen sich gut und geben viel Geschmack, wenn man sie in heißem Wasser einweicht und mit dem Wasser püriert.
Sojaflocken vermitteln das richtige Bissgefühl.
Und hier kommt das Rezept.
Zutaten ( für ca. 30 Cookies):
50 g Rosinen
80 ml kochendes Wasser
120 ml Kokosöl (kalt gepresst, aus dem Reformhaus)
1 Ei
150 g SukrinPluss
1 TL Melasse
120 g Proteinpulver Vanille
155 g Mandelmehl
100 g Sojaflocken
2 TL Backpulver
1 TL Salz
3/4 TL Zimt
60 g Walnüsse, gehackt
Den Ofen auf 140 °C vorheizen. Rosinen mit dem kochenden Wasser übergießen und ca. 5 Min. einweichen.
Kokosnussöl, SukrinPluss und Melasse mit dem Mixer aufschlagen, bis sich alles gut gelöst hat.
Rosinen und Wasser mit Hilfe des Zauberstabs zu einem feinen Brei pürieren. Den Rosinenbrei zur Kokosöl-Mischung geben und unterrühren.
In einer anderen Schüssel Proteinpulver, Mandelmehl, Sojaflocken, Backpulver, Salz und Zimt mischen. Dann nach und nach zu der flüssigen Mischung geben und gut verkneten. Ganz zum Schluss die gehackten Walnüsse dazugeben.
Mit Hilfe zweier Löffel kleine Kugeln aus dem Teig abstechen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und flach drücken. Dabei genügend Abstand lassen, denn die Cookies werden etwas zerlaufen.
Ca. 18 Min. backen, bis die Ränder langsam bräunen. Auf keinen Fall zu lange im Ofen lassen. Dann werden sie gern etwas zäh.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Zimtschnecken mit ganz viel Glück und wenig Carbs
Kennt ihr auch solche Tage, an denen man am Liebsten noch mal Kind wäre? Keine Verantwortung tragen. Keine Verpflichtungen haben. Sich einfach in Mamas Arme kuscheln, ihre Wärme spüren und sich bedingungslos geliebt fühlen.
Wenn an solchen Tagen nichts mehr hilft, hilft immer noch echtes Soulfood. Idealerweise süß, weich und warm. Und am Besten mit ganz vielen schönen Erinnerungen verbunden. Mein Geheimrezept: Zimtschnecken. Gern auch noch mit Beeren oder Schokolade drin. Frisch aus dem Ofen und glänzend vom Zuckerguss obendrauf.
Lange habe ich in meinem Low Carb-Leben darauf verzichtet. Denn Hefeteig ist eine echte Herausforderung. Es fehlt der Zucker zum Gären und Mandelmehl und Co sind oft zu schwer, um anständig aufzugehen. Deshalb habe ich lange experimentiert und bin stolz und glücklich euch heute das Ergebnis zu präsentieren: Zimtschnecken mit ganz viel Glück und wenig Carbs.
Zutaten (für ca. 20 Schnecken):
Für den Teig:
1 Würfel Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
1/2 TL Zucker
150 g Mandelmehl
150 g Gluten
50 g Lupinenmehl oder neutrales Eiweißpulver
125 g Frischkäse
2 Eier
3 EL Sukrin
Für die Füllung:
50 g Butter
6 EL Sukrin
1 TL Zimt
100 g Erdbeeren (TK)
50 g zuckerfreie Schokolade (z.B. von Zotter, Tiroler Edle, in Kürze auch von Sukrin)
Für den Guss:
2 EL Sauerrahm
100 g SukrinMelis
Hefe zerkrümeln und im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker unterrühren. Diese kleine Menge Zucker dient als Nahrung für die Hefebakterien. Der Teig geht dann deutlich besser auf, als wenn man nur auf Sukrin setzt. 15 Min. an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Mischung Blasen bildet.
Mandelmehl, Gluten und Lupinenmehl bzw. Eiweißpulver und 3 EL Sukrin mischen. Zusammen mit dem Frischkäse und den Eiern zur Hefe geben und einige Minuten gründlich kneten. Eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Ich habe dann den Teig halbiert und eine Hälfte nur mit Zimt und die andere Hälfte mit Zimt, Erdbeeren und Schokolade zubereitet. Das könnt ihr aber natürlich ganz nach eurem Geschmack anpassen.
Teig zu einem Rechteck ausrollen. Butter schmelzen und auf dem Teig verteilen. Zimt und Sukrin vermischen und darüber streuen. Dann eine Hälfte zusätzlich mit Schokolade und den klein gehackten Erdbeeren belegen. Den Teig von der langen Seite her vorsichtig aufrollen und die Kante gut zusammendrücken. Mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Eine Auflaufform fetten. Die Schnecken (abwechselnd mit Schoko-Erdbeer- bzw. reiner Zimt-Füllung) darin auslegen. Idealerweise noch mal 30 Min. gehen lassen. Ganz Hungrige können aber auch darauf verzichten. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft) ca. 20 Min. backen.
Inzwischen SukrinMelis mit Sauerrahm verrühren. So bekommt ihr einen schönen, dickflüssigen, weißen Guss. Die Schnecken aus dem Ofen nehmen und den Guss auf den noch heißen Schnecken verstreichen.
Wenn an solchen Tagen nichts mehr hilft, hilft immer noch echtes Soulfood. Idealerweise süß, weich und warm. Und am Besten mit ganz vielen schönen Erinnerungen verbunden. Mein Geheimrezept: Zimtschnecken. Gern auch noch mit Beeren oder Schokolade drin. Frisch aus dem Ofen und glänzend vom Zuckerguss obendrauf.
Lange habe ich in meinem Low Carb-Leben darauf verzichtet. Denn Hefeteig ist eine echte Herausforderung. Es fehlt der Zucker zum Gären und Mandelmehl und Co sind oft zu schwer, um anständig aufzugehen. Deshalb habe ich lange experimentiert und bin stolz und glücklich euch heute das Ergebnis zu präsentieren: Zimtschnecken mit ganz viel Glück und wenig Carbs.
Zutaten (für ca. 20 Schnecken):
Für den Teig:
1 Würfel Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
1/2 TL Zucker
150 g Mandelmehl
150 g Gluten
50 g Lupinenmehl oder neutrales Eiweißpulver
125 g Frischkäse
2 Eier
3 EL Sukrin
Für die Füllung:
50 g Butter
6 EL Sukrin
1 TL Zimt
100 g Erdbeeren (TK)
50 g zuckerfreie Schokolade (z.B. von Zotter, Tiroler Edle, in Kürze auch von Sukrin)
Für den Guss:
2 EL Sauerrahm
100 g SukrinMelis
Hefe zerkrümeln und im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker unterrühren. Diese kleine Menge Zucker dient als Nahrung für die Hefebakterien. Der Teig geht dann deutlich besser auf, als wenn man nur auf Sukrin setzt. 15 Min. an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Mischung Blasen bildet.
Mandelmehl, Gluten und Lupinenmehl bzw. Eiweißpulver und 3 EL Sukrin mischen. Zusammen mit dem Frischkäse und den Eiern zur Hefe geben und einige Minuten gründlich kneten. Eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Ich habe dann den Teig halbiert und eine Hälfte nur mit Zimt und die andere Hälfte mit Zimt, Erdbeeren und Schokolade zubereitet. Das könnt ihr aber natürlich ganz nach eurem Geschmack anpassen.
Teig zu einem Rechteck ausrollen. Butter schmelzen und auf dem Teig verteilen. Zimt und Sukrin vermischen und darüber streuen. Dann eine Hälfte zusätzlich mit Schokolade und den klein gehackten Erdbeeren belegen. Den Teig von der langen Seite her vorsichtig aufrollen und die Kante gut zusammendrücken. Mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Eine Auflaufform fetten. Die Schnecken (abwechselnd mit Schoko-Erdbeer- bzw. reiner Zimt-Füllung) darin auslegen. Idealerweise noch mal 30 Min. gehen lassen. Ganz Hungrige können aber auch darauf verzichten. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft) ca. 20 Min. backen.
Inzwischen SukrinMelis mit Sauerrahm verrühren. So bekommt ihr einen schönen, dickflüssigen, weißen Guss. Die Schnecken aus dem Ofen nehmen und den Guss auf den noch heißen Schnecken verstreichen.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Black & White Cookies
Schwarz und Weiß. Ebenholz und Elfenbein. Winter und Sommer. Berge und Meer. Das Leben besteht aus vielen Gegensätzen, aber muss man wirklich immer eine Entscheidung treffen? Richtig bunt wird es doch erst durch die vielen Zwischentöne. Darum ist es manchmal gut, die Dinge in einen Topf zu werfen und gründlich miteinander zu mischen. Und was fürs Leben gut ist, kann doch Keksen nicht schaden.
Weißer Teig, schwarzer Teig - wir mischen heute alles gründlich durch und genießen beide Seiten der Medaille. Schokogeschmack und Butterkeks. Und fast so gut wie Mamas Marmorkuchen, den sie am Sonntag noch schnell aus dem Ofen zauberte, wenn mal wieder Ebbe in der Keksdose herrschte.
Zutaten ( für ca. 30 Stück):
125 g weiche Butter
150 g Sukrin
20 g SukrinPluss
1 TL Bourbon-Vanille
1 Prise Salz
3 Eier
100 ml und 1 EL Milch
200 g Kokosmehl
1/2 Pck. Backpulver
1 EL Kakao
Butter, Sukrin, SukrinPluss, Vanille und Salz mit dem Handmixer schaumig schlagen. 100 ml Milch hinzugeben. Kokosmehl und Backpulver mischen und zügig unterrühren. Den Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Kakao und 1 El Milch verkneten.
Aus dem Teig zwei dunkle und zwei helle Rollen formen. Die Rollen gut zusammendrücken, so dass eine Art Schachbrettmuster entsteht. Mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Mit gutem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, da die Cookies noch etwas verlaufen. Im vorgeheizten Ofen (Umluft, 150 °C) 10 bis 12 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.
Weißer Teig, schwarzer Teig - wir mischen heute alles gründlich durch und genießen beide Seiten der Medaille. Schokogeschmack und Butterkeks. Und fast so gut wie Mamas Marmorkuchen, den sie am Sonntag noch schnell aus dem Ofen zauberte, wenn mal wieder Ebbe in der Keksdose herrschte.
Zutaten ( für ca. 30 Stück):
125 g weiche Butter
150 g Sukrin
20 g SukrinPluss
1 TL Bourbon-Vanille
1 Prise Salz
3 Eier
100 ml und 1 EL Milch
200 g Kokosmehl
1/2 Pck. Backpulver
1 EL Kakao
Butter, Sukrin, SukrinPluss, Vanille und Salz mit dem Handmixer schaumig schlagen. 100 ml Milch hinzugeben. Kokosmehl und Backpulver mischen und zügig unterrühren. Den Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Kakao und 1 El Milch verkneten.
Aus dem Teig zwei dunkle und zwei helle Rollen formen. Die Rollen gut zusammendrücken, so dass eine Art Schachbrettmuster entsteht. Mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Mit gutem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, da die Cookies noch etwas verlaufen. Im vorgeheizten Ofen (Umluft, 150 °C) 10 bis 12 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Blueberry Cheesecake
Puh, das waren harte Monate. Während alle Welt im Urlaub weilte, sind wir umgezogen. Und danach haben wir dann die Berge Arbeit in Angriff genommen, die sich währenddessen angesammelt haben. Wie gern würde ich einfach mal blau machen. Nur leider sprechen diverse Gründe dagegen, sich jetzt in die Ferien zu verabschieden.
Dann wird hier eben mit Blaubeeren blau gemacht. So ein Cheesecake macht aus jeder kleinen Pause eine gelungene Genussauszeit. Und das Tolle an den Blaubeeren ist, dass sie, wie die meisten Beeren, erträglich wenig Kohlenhydrate haben und auch tiefgefroren richtig gut schmecken.
Zutaten (für eine kleine Backform mit 18 cm Durchmesser):
Für den Teig:
75 g Mandelmehl
1 EL SukrinPluss
4 EL Butter, geschmolzen
Für die Cheesecake-Masse:
1 Ei
1/2 TL Bourbon-Vanille
175 g Sauerrahm
220 g Frischkäse
6 EL SukrinPluss
1 EL Butter, geschmolzen
Für das Fruchttopping:
200 g Blaubeeren, frisch oder tiefgekühlt
2 EL Agar-Agar
1 EL Zitronensaft
3 EL Sukrin
Den Ofen auf 175° C vorheizen. Für den Teig Mandelmehl und 1 EL SukrinPluss mischen. Mit 4 EL geschmolzener Butter verkneten und mit den Fingern in eine kleine Backform (18 cm Durchmesser) drücken. 15 Minuten backen und abkühlen lassen. Die Backform gründlich in Alufolie einschlagen, da der Cheesecake später im Wasserbad gegart wird.
Die Ofentemperatur auf 160°C reduzieren. Das Ei mit der Vanille, dem Sauerrahm und 6 EL SukrinPluss verrühren. Frischkäse und 1 EL geschmolzene Butter mit dem Mixer cremig rühren. Diese Mischung zum Eierschaum geben und alles glatt rühren. Die Cheesecake-Masse auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Einen großen Bräter mit Wasser füllen. Den Bräter in den Ofen stellen und in dieses Wasserbad die Backform geben. 35 Min. backen und abkühlen lassen.
Währenddessen die Blaubeeren mit 3 EL Sukrin aufkochen. 2 EL Agar-Agar in Zitronensaft glattrühren und zu den Früchten geben. Noch einmal kurz zum Kochen bringen und das Fruchttopping etwas abkühlen lassen. Vorsicht, es darf noch nicht anfangen, zu gelieren.
Das Fruchttopping auf den Cheesecake geben und den Kuchen mindestens vier Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Dann wird hier eben mit Blaubeeren blau gemacht. So ein Cheesecake macht aus jeder kleinen Pause eine gelungene Genussauszeit. Und das Tolle an den Blaubeeren ist, dass sie, wie die meisten Beeren, erträglich wenig Kohlenhydrate haben und auch tiefgefroren richtig gut schmecken.
Zutaten (für eine kleine Backform mit 18 cm Durchmesser):
Für den Teig:
75 g Mandelmehl
1 EL SukrinPluss
4 EL Butter, geschmolzen
Für die Cheesecake-Masse:
1 Ei
1/2 TL Bourbon-Vanille
175 g Sauerrahm
220 g Frischkäse
6 EL SukrinPluss
1 EL Butter, geschmolzen
Für das Fruchttopping:
200 g Blaubeeren, frisch oder tiefgekühlt
2 EL Agar-Agar
1 EL Zitronensaft
3 EL Sukrin
Den Ofen auf 175° C vorheizen. Für den Teig Mandelmehl und 1 EL SukrinPluss mischen. Mit 4 EL geschmolzener Butter verkneten und mit den Fingern in eine kleine Backform (18 cm Durchmesser) drücken. 15 Minuten backen und abkühlen lassen. Die Backform gründlich in Alufolie einschlagen, da der Cheesecake später im Wasserbad gegart wird.
Die Ofentemperatur auf 160°C reduzieren. Das Ei mit der Vanille, dem Sauerrahm und 6 EL SukrinPluss verrühren. Frischkäse und 1 EL geschmolzene Butter mit dem Mixer cremig rühren. Diese Mischung zum Eierschaum geben und alles glatt rühren. Die Cheesecake-Masse auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Einen großen Bräter mit Wasser füllen. Den Bräter in den Ofen stellen und in dieses Wasserbad die Backform geben. 35 Min. backen und abkühlen lassen.
Währenddessen die Blaubeeren mit 3 EL Sukrin aufkochen. 2 EL Agar-Agar in Zitronensaft glattrühren und zu den Früchten geben. Noch einmal kurz zum Kochen bringen und das Fruchttopping etwas abkühlen lassen. Vorsicht, es darf noch nicht anfangen, zu gelieren.
Das Fruchttopping auf den Cheesecake geben und den Kuchen mindestens vier Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Quiche mit grünem Spargel
Oft sind es diese Sachen, die mich in der Küche besonders herausfordern. Denn Mandel- oder Kokosmehl sind nicht ganz so perfekt für deftige Dinge und ein Hefeteig z.B. ist etwas, das nur sehr schwer ohne Getreidemehl zu realisieren ist. Deshalb bin ich auf dieses Rezept wirklich richtig stolz. Und weil der Belag mit Eiern und Sauerrahm im Gegensatz zum Boden ganz wunderbar in die Low Carb-Ernährung passt, sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Zutaten (für eine Form mit 26 cm Durchmesser):
Für den Teig:
2 Eier
2 Eiweiß
100 g Kokosmehl
50 g Gluten
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Kräutersalz
1 Prise Cayennepfeffer
Für den Belag:
800 g grüner Spargel
4 Eier
125 g Sauerrahm
50 ml Milch
150 g Käse (gerieben)
Kräutersalz
Pfeffer
Paprikapulver
Für den Teig Kokosmehl, Gluten, Backpulver und Gewürze vermischen. Eier und Eiweiß zugeben und mit den Händen gründlich kneten. Bei Bedarf noch Gluten zugeben, bis sich der Teig einigermaßen verarbeiten lässt. Da er immer etwas klebrig bleiben wird, einfach zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollen. Mit einer Gabel mehrmals anpieksen.
Eine Form fetten und mit dem ausgerollten Teig auslegen. Bei 175° C (Umluft) ca. 10 Min. vorbacken.
Für die Füllung den grünen Spargel in kochendem Salzwasser dünsten, bis er noch bissfest ist. Kalt abschrecken und auf dem vorgebackenen Boden geben. Eier, Sauerrahm, Milch und Käse verquirlen und mit etwas Paprikapulver, Pfeffer und Kräutersalz würzen. Über den Spargel gießen und im Ofen weitere 40 Minuten backen.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Marzipankartoffeln ohne Zucker
Kaum naht der Herbst, schon ist es wieder soweit: In den Supermarkt-Regalen stapeln sich Lebkuchen, Dominosteine und natürlich Marzipankartoffeln. Zwar reißen sich die meisten ja tapfer zusammen und widerstehen diesem blödsinnigen Trend. Aber wenn es draußen so grau ist und regnet und bei uns sogar schon der erste Schnee auf den Berggipfeln auftaucht - dann kann man schon mal in Versuchung geraten.
Und bevor jetzt alle Low Carber so richtig böse sündigen, fange ich eben auch schon mit Weihnachten an: Hier kommen meine zuckerfreien Low Carb- Marzipankartoffeln. Fürs heimelige Gefühl an trüben Herbsttagen. Von mir gern vorm warmen Kachelofen vernascht. Vielleicht habt ihr ja auch so einen Ort, an dem man sich ganz ausgezeichnet auf die kuschelige Weihnachtszeit vorfreuen kann.
Zutaten (für ca. 20 Stück):
200 g Mandeln mit Schale
200 g SukrinMelis
2 El Rosenwasser
1 TL Bittermandelaroma (aus dem Reformhaus)
Sukrin, Zimt und ev. Kakao zum Verzieren
Die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen, bis sich die Schale leicht entfernen lässt. Dann umgehend weiterverarbeiten: In der Küchenmaschine möglichst fein mahlen. SukrinMelis, die zuckerfreie Puderzucker-Alternative, Rosenwasser und Bittermandelaroma zugeben und mit viel Geduld lange kneten. Irgendwann verbinden sich die Zutaten zu einer gut formbaren Marzipanmasse.
Diese Masse könnt ihr jetzt überall verwenden, wo ihr Marzipanrohmasse benötigt. So spart ihr euch auch in diesen Rezepten den Zucker. Hier habe ich damit Marzipankartoffeln gemacht.
Dazu aus dem Marzpan ca. 20 kleine Kugeln formen. Sukrin ( das normale, kristalline) mit Zimt und / oder Kakao vermischen und auf einen kleinen Teller geben. Die Kugeln darin rollen und im Backofen bei 220 °C (Grill) ca. 1 bis 2 Minuten backen. Achtung: Unbedingt alles im Auge behalten, da die Marzipankartoffeln schnell verbrennen. Sie bekommen so eine großartige zuckrige Kruste fürs perfekte Bissgefühl und verlieren die Klebrigkeit.
Mittwoch, 26. September 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Ketchup ohne Zucker
Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die jedes Essen mit einer großen Portion Ketchup verunstalten. Ich möchte schmecken, was auf meinem Teller liegt: jedes Aroma, jedes Detail der Zutaten. Ketchup macht doch alles irgendwie zu einem Einheitsbrei. Und schon allein das Geräusch, wenn das meist viel zu dickflüssige Zeug aus der Flasche ploppt, finde ich richtig übel.
Ganz anders sieht es aus bei meinem selbst gemachten Low Carb Ketchup. Ohne Zucker, denn davon sind im roten Gebräu aus dem Supermarkt meist riesige Mengen versteckt. Mein Ketchup schmeckt so zart, so tomatig, so süß, ganz leicht nach Apfelessig und sensible Naturen spüren sogar den Hauch von Steinpilzen in seinem Bukett. Der lässt den Holzhammer zu Hause, erschlägt nichts und verfeinert vieles. So darf Ketchup durchaus mal auf den Tisch und ist die Krönung auf einem leckeren Stück Fleisch.
Übrigens: Ihr braucht nicht auf den Sommer und eure reifen Gartentomaten warten. Mit hochwertigen Dosentomaten gelingt das auch jetzt gut, oft sogar besser. In der FAZ gab es mal einen interessanten Test dazu. Ich habe die "Mutti Pomodorini di Collina" benutzt.
Zutaten (für ca. 400 ml):
1 kleines Stück Ingwer
10 schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
1/4 getrocknete Cilischote
500 g Dosentomaten
1 Knoblauchzehe
1 kleine Schalotte
1 TL getrocknete Steinpilze (fein zermörsert)
1 TL Melasse
4 EL Sukrin
100 ml Apfelessig
1/2 TL Meersalz
Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Mit den Pfefferkörnern, den Lorbeerblättern, Nelken und der Chilischote in einen Teefilter aus Papier geben. Gewürzpaket mit einem Bindfaden zuschnüren.
Die Tomaten in einen Topf geben. Knoblauchzehe und Schalotte fein hacken und dazugeben. Die restlichen Zutaten unterrühren und das Gewürzpaket in den Topf geben.
Alles zusammen aufkochen und bei geringer Hitze unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten einkochen lassen.
Das Gewürzpaket entfernen und den Ketchup mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz abschmecken. Sollte es euch noch zu flüssig sein, könnt ihr die Tomatensauce einfach noch etwas einkochen.
Flaschen oder Gläser mit heißem Wasser sterilisieren. Den Ketchup heiß einfüllen, gut verschließen und abkühlen lassen.
Übrigens: Ich kombiniere Sukrin und Melasse, wenn ich eigentlich den Geschmack von braunem Zucker brauche. Melasse ist ein Nebenprodukt aus der Zuckerproduktion, enthält aber nur noch ca. 60 Prozent Zucker und ist unglaublich intensiv im Geschmack. Ein Teelöffel davon reicht eigentlich immer aus. Auch beim Backen. Je dunkler die Melasse ist, desto weniger Kohlenhydrate hat sie. Ihr bekommt sie im Bioladen oder im Reformhaus.
Ganz anders sieht es aus bei meinem selbst gemachten Low Carb Ketchup. Ohne Zucker, denn davon sind im roten Gebräu aus dem Supermarkt meist riesige Mengen versteckt. Mein Ketchup schmeckt so zart, so tomatig, so süß, ganz leicht nach Apfelessig und sensible Naturen spüren sogar den Hauch von Steinpilzen in seinem Bukett. Der lässt den Holzhammer zu Hause, erschlägt nichts und verfeinert vieles. So darf Ketchup durchaus mal auf den Tisch und ist die Krönung auf einem leckeren Stück Fleisch.
Übrigens: Ihr braucht nicht auf den Sommer und eure reifen Gartentomaten warten. Mit hochwertigen Dosentomaten gelingt das auch jetzt gut, oft sogar besser. In der FAZ gab es mal einen interessanten Test dazu. Ich habe die "Mutti Pomodorini di Collina" benutzt.
Zutaten (für ca. 400 ml):
1 kleines Stück Ingwer
10 schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
1/4 getrocknete Cilischote
500 g Dosentomaten
1 Knoblauchzehe
1 kleine Schalotte
1 TL getrocknete Steinpilze (fein zermörsert)
1 TL Melasse
4 EL Sukrin
100 ml Apfelessig
1/2 TL Meersalz
Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Mit den Pfefferkörnern, den Lorbeerblättern, Nelken und der Chilischote in einen Teefilter aus Papier geben. Gewürzpaket mit einem Bindfaden zuschnüren.
Die Tomaten in einen Topf geben. Knoblauchzehe und Schalotte fein hacken und dazugeben. Die restlichen Zutaten unterrühren und das Gewürzpaket in den Topf geben.
Alles zusammen aufkochen und bei geringer Hitze unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten einkochen lassen.
Das Gewürzpaket entfernen und den Ketchup mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz abschmecken. Sollte es euch noch zu flüssig sein, könnt ihr die Tomatensauce einfach noch etwas einkochen.
Flaschen oder Gläser mit heißem Wasser sterilisieren. Den Ketchup heiß einfüllen, gut verschließen und abkühlen lassen.
Übrigens: Ich kombiniere Sukrin und Melasse, wenn ich eigentlich den Geschmack von braunem Zucker brauche. Melasse ist ein Nebenprodukt aus der Zuckerproduktion, enthält aber nur noch ca. 60 Prozent Zucker und ist unglaublich intensiv im Geschmack. Ein Teelöffel davon reicht eigentlich immer aus. Auch beim Backen. Je dunkler die Melasse ist, desto weniger Kohlenhydrate hat sie. Ihr bekommt sie im Bioladen oder im Reformhaus.
Mittwoch, 19. September 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Minzsirup
Und was ist jetzt, wo der Sommer sich leise verabschiedet? Die wild wuchernde Minze im Garten hat es quasi hinter sich. Die seltsamen blauen Käfer, die sich schon länger auf ihr tummeln, haben ihr wohl den Rest gegeben. In meiner Fensterbank steht noch ein auch schon ganz schön abgeernteter Busch. Es ist wohl absehbar: Das Ende meiner Ingwer-Minz-Tee-Phase naht.
Aber so leicht gebe ich nicht auf. Ich banne einfach etwas Minze in Flaschen und schlage dem Winter ein Schnäppchen. Das schreit nach Minzsirup, habe ich mir vorsorglich vor ein paar Wochen gedacht. Und gleichzeitig ein wenig gezittert, denn Sirup und Marmelade treiben mein geliebtes Sukrin erfahrungsgemäß schnell an seine Grenzen.
Der Grund dafür: Erythritol löst sich viel schlechter als Zucker in Wasser. Wird die Lösung zu konzentriert, bilden sich Kristalle. Die sind zwar komplett harmlos, aber stören die Optik. Und das kann Miss Perfect natürlich nicht dulden. Wie gut, dass es in der Sukrin-Familie seit ein paar Monaten ein neues Mitglied gibt: das SukrinPluss. Das enthält zusätzlich einen Hauch von Stevia und ist daher doppelt so süß wie Zucker. So bekomme ich also das Beste aus beiden Welten: sehr viel Süße für Sirup, Marmelade, Baiser und andere schwierige Kandidaten, bei trotzdem vollem Zuckervolumen und ohne den bitteren Nachgeschmack von Stevia. Wer also immer noch mit Erythritol von Billiganbietern experimentiert, hat spätestens jetzt einen Grund, umzusteigen. Denn, tatarata: Der Minzsirup mit SukrinPluss ist eine wahre Schönheit geworden. Angenehm süß, ganz gut haltbar und ohne hässliche Kristalle. Ich bin begeistert. Und hier kommt für Euch das Rezept.
Zutaten (für eine große Flasche):
1 Bund frische Minze ( bei mir waren es ca. 20 g)
120 g SukrinPluss
1/2 l Wasser
Die Minze gründlich abspülen, trocken tupfen und die Blätter vorsichtig abzupfen und grob zerkleinern. Gebt das Grünzeug in einen Topf und übergießt es mit 1/2 l Wasser. Alles kurz aufkochen und über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Morgen gießt ihr den Sud durch ein feines Sieb. Die Minzeblätter gut ausdrücken, denn wir wollen kein bisschen Aroma verschenken. Den Minzesud wieder in den Topf geben und das SukrinPluss dazugeben. Alles zum Kochen bringen und ca. 5 Min. kochen lassen.
Inzwischen solltet ihr eine Flasche mit kochendem Wasser sterilisieren. Sukrin konserviert nicht ganz so gut wie Zucker. Daher ist es wichtig, dass ihr sauber arbeitet. Den heißen Sirup in die vorbereitete Flasche füllen und kühl und dunkel aufbewahren. Geöffnet hielt sich der Sirup bei mir ca. 4 Wochen. Geschlossen sollte es noch etwas länger gehen. Reicht dann zwar nicht für den ganzen langen Winter, aber immerhin für eine respektable Verlängerung.
Der Sirup ist nicht nur perfekt in meinem Ingwer-Tee. Mit Wasser aufgegossen und auf Eis hat er mir auch so manchen heißen Sommertag versüßt.
Mittwoch, 12. September 2012
Der Low Carb Liebling der Woche: Carrot Cake Cupcakes
Seit Stunden klatscht der Regen aufs Blechdach meines Häuschens. Die Temperaturen haben sich von gestern auf heute halbiert. Mein Kachelofen knistert gemütlich vor sich hin. Die Teetasse dampft und es riecht nach Kuchen. Okay, ich gebe zu, ich hätte euch heute besser Weihnachtsplätzchen serviert.
Dabei haben sich noch ein paar frühlingsfrische Carrot Cake Cupcakes in mein Backrohr verirrt. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben! Ist ja auch schön, so kurz vorm Wintereinbruch noch einmal von zarten Knospen zu träumen.
Und weil irgendwo auf der Welt immer gerade Frühling ist, serviere ich diese kleine Schätzchen, die zuletzt im April auf meinem Oster-Brunch-Buffet standen, eben der lieben Astrid in Australien. Zumindest virtuell. Schön, dass bei dir immer alles beginnt, wenn es bei uns gerade endet. Genieße es! Und erinnere uns ab und zu daran, wie sich die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut anfühlen. Bald sind wir wieder an der Reihe. Kann sich nur um Monate handeln.
Zutaten (für ca. 8 Cupcakes):
180 g Mandelmehl
1/2 TL Meersalz
1/2 TL Backpulver
1/2 EL Zimt
3 Eier
2 EL Kokosöl, kaltgepresst
150 g SukrinMelis
4 mittelgroße Möhren, geraspelt
60 g Haselnüsse, grob gehackt
Fürs Frosting ( Nach Geschmack):
Frischkäse
Zitronensaft
SukrinMelis
Den Ofen auf 175° C vorheizen. Mandelmehl, Salz, Backpulver und Zimt mischen. In einer zweiten Schüssel Eier, Kokosöl und SukrinMelis verrühren.
Möhren raspeln und gemeinsam mit den grob gehackten Haselnüssen zu den flüssigen Zutaten geben. Anschließend die flüssigen Zutaten auf die trockenen geben und mit dem Mixer kurz verrühren. Langes Quirlen mögen Muffins und Cupcakes nicht so gern. Dann werden sie gern zickig und zäh. Also haltet euch zurück.
Eine Muffinform mit Papierförmchen bestücken oder gleich eine Silikonform nehmen. Das erspart euch das Abpulen des Papiers, denn oft klebt es dann doch ganz schön fest. Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen ca. 18 bis 22 Min. backen.
Für das Frosting verrührt ihr ganz nach Geschmack etwas Frischkäse mit einem Schuss Zitronensaft und SukrinMelis. So schmeckt(e) der Frühling, oder?
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