Dienstag, 15. Mai 2012

So klang das Wochenende: THE GOSSIP


Liebe Kerstin,

… ich weiß, du weilst grad im wohlverdienten Wellness-Wochenende! Ausspannen, genießen, zur Ruhe kommen – herrlich! Rein musikalisch gesehen ist mir heute Abend jedoch nach dem genauen Gegenteil zumute. Nach Temperament, nach Lautstärke, Tanzen & Energie! Nach irgendwas, das den kleinen (völlig unnötigen) freitagabendlichen Anflug  von „Keiner hat mich lieb“ wieder in gute Laune verwandelt. Griesgrämig ins Wochenende starten muss ja nicht sein!

Eine meiner Geheimwaffen für solche Gelegenheiten sind The Gossip. An Beth Ditto und Co kam man in den letzten drei, vier  Jahren ja kaum vorbei, und wie es der Zufall so will ist just heute ihr neues Album „A Joyful Noise“ erschienen. Der Sound soll diesmal weniger rockig ausgefallen sein. Was nicht unbedingt verwundert, wenn man weiß, dass der Produzent zuvor u.a. mit Kylie Minogue oder den Pet Shop Boys gearbeitet hat und dass Frau Ditto angeblich in den letzten Monaten ausschließlich ABBA gehört hat… ;-)

Reinhören werd ich in das neue Werk auf jeden Fall. Die Frau hat einfach eine unglaubliche Stimme, eigentlich wird allein schon dadurch jeder Song der Band irgendwie gut! Für heute Abend muss aber Altbewährtes in Form ihres Überflieger-Hits „Heavy Cross“ ran. Was für ein Kraftpaket (Frau & Song)! In dem Fall schäm ich mich noch nicht mal, dass ich Chartmucke mag! ;-)

Ohrendurchpustende Grüße, Emmi


THE GOSSIP „Heavy Cross“ (aus „Music For Men“ 2009)



Weiterhören:
Dimestore Diamond
Love Long Distance

Liebe Emmi, 

wow, da hattest du ja einen ganz schönen Energieschub am späten Freitag Abend. Geht es wieder oder müssen wir dir auch ABBA servieren, damit du deine innere Ruhe wiederfindest? Dass wir dich alle lieb haben, muss ich nicht schreiben, oder? Du sagst ja selbst, dass solche Anfälle unnötig sind. Neben unnötig sind sie leider trotzdem ziemlich normal. Solange man sie wegtanzen kann, gehören sie wohl zum Leben dazu und sorgen für das kleine bisschen Achterbahn, dass das Leben aus einer langweiligen geraden Autobahn in eine kurvenreiche Passstraße mit Aussicht verwandelt. 

Ich dagegen hatte am Wochenende wirklich genug Zeit, zur Ruhe zu kommen. Das hat so gut geklappt, dass ich gestern nur schwer wieder in den Alltag und an den Rechner fand. So spät waren wir wohl noch nie dran mit dem Wochenend-Sound. Aber es steht ja bereits der nächste Feiertag vor der Tür, den man sich dann mit etwas Gossip versüßen kann. ;-)

Es ist wohl auch meine innere Restruhe, die dafür sorgt, dass mir Frau Ditto gerade etwas zu viel Energie versprüht. Generell bin ich wohl eher nicht so die Rockröhre. Und wenn dann doch, dann ist es für mich mehr die Art Musik, die zwangsläufig mit Party zusammenhängt. Für ein Heimspiel auf dem Sofa macht sie mich einfach zu wach.

Trotzdem hast du mit Beth Ditto eine gute Wahl getroffen. Bin ich doch gerade etwas gefrustet, dass das Schlemmerwochenende auch auf meinen Hüften Spuren hinterlassen hat. So rede ich mir halt ein, dass ich jetzt auf dem Weg zum Kraftpaket bin. Ich bin schon schwer gespannt auf mein Seminar für gern singende Falschsänger heute Abend. Vielleicht hat meine Stimme mit dem dazu gewonnenen Resonanzraum jetzt ganz neue Qualitäten. 

Liebe Grüße
Kerstin

Freitag, 11. Mai 2012

Der Foto-Frage-Freitag

Und da ist er wieder: Der Foto-Frage-Freitag. Den ich dieses Mal sogar schon Donnerstag Nacht schreibe, denn morgen früh geht es ab ins Wellnesswochenende. Da kann man dann auch mal eine Nachtschicht einlegen, oder? Steffi hat die Fragen ja rechtzeitig geliefert. 


1.) Dein Frühstück?




Pfannkuchen, Vanillequark und ein halber Liter Kaffee aus meiner neuen, tollen Jumbotasse.

2.) In deinem Briefkasten?




Wird auch direkt zum Frühstück serviert und passt farblich so gut in mein Konzept. Aber das ist nicht der einzige Grund: Man muss sich ja schließlich mit den örtlichen Gepflogenheiten  auseinandersetzen. Und ehrlich: Von den Österreichern kann man jede Menge lernen, z.B. in Sachen Korruption. ;-) 

3.) Dein Kleiderschrank?




Das wollt ihr nicht wirklich sehen. Hüllen wir besser den Mantel des Schweigens über das Innenleben meines Schrankes. 

4.) Dein Haustier?




Wer braucht ein Haustier, wenn hier so viele Tiere zu Hause sind?

5.) An deinem Arm?




Da muss ich mich leider wiederholen. Immer noch ein Hauch von Gelb. Ohne Gelb geht gerade gar nichts. Dafür geht es jetzt aber schon sieben Monate ohne Uhr. Wer hätte das gedacht? Dieses Land hat mich tatsächlich entschleunigt.

Dienstag, 8. Mai 2012

Dinge, die die Welt (nicht) braucht: Die Farbschreibmaschine

Bild von hier

Eine Schreibmaschine, die Farben statt Buchstaben produziert. Das war die Idee des Künstlers Tyree Callahan, als er die Typen einer 1937er-Underwood-Schreibmaschine durch Farbschwämme ersetzte.


Ich mag die Vorstellung, dass man Texte dann in Farbe umwandeln kann. Lässt uns alle ein wenig zum Synästhetiker werden. Allerdings würde ich wirklich Texte übersetzen wollen und keine Gemälde mit der Schreibmaschine gestalten. Die Buchstaben sollten den Takt vorgeben, nicht die Farbkomposition. Hätte dann jeder einen eigenen Stil? Bin ich ein bunter Schreiber oder texte ich eher in einer bestimmten Farbwelt? Haben Schimpfwörter dunkle Farben? Und welche Farbe hat dieser Post hier?


Leider werden wir das alles nicht so einfach ausprobieren können. Es hapert noch an der Alltagstauglichkeit: Nach jedem Tastendruck muss Farbe nachgefüllt werden. 


Fazit: Die Farbschreibmaschine wird die Welt nicht verändern. Sie ist eben "nur" ein Kunstprojekt. Aber eines, das mich sehr fasziniert und zum Nachdenken bringt. Und die Schreibmaschine sieht außerdem wunderschön aus. Danke, Tyree!



Samstag, 5. Mai 2012

So klingt das Wochenende: DER JUNGE MIT DER GITARRE



Liebe Kerstin,

keine einfache Aufgabe, die du mir da gestellt hast. Ja, ich liebe Ringelshirts und lebe in der großen Stadt im Norden. Aber maritime Lieder? Da war ich zunächst mal etwas ratlos.

Meine Oma mag ja sehr gern Shantys, aber sicher gibt’s da ja auch was Zeitgenössischeres, dachte ich mir so. Also hab ich’s mal mit Youtube-Blindflug-Googeln versucht: Meer, Mare, La Mer, Ocean... Mmh. Dein Klassiker ploppte selbstverständlich sofort auf, dann das unvermeidliche „Tag am Meer“ der Fanta 4 (was okay ist, aber nichts, was mir wirklich gefällt). Also weitergucken. Rio Reiser „Über’s Meer“ vielleicht? Nicht übel, aber bei youtube nur als Coverversion zu finden. Bernd Begemann „Unten am Hafen“? Klingt sympathisch, aber die krachige Liveversion nervte schnell. Etienne Daho „Un Homme A La Mer“? Toller Song, aber hört sich leider so gar nicht nach Meer an. Genauso wenig wie Echo & The Bunnymens „Seven Seas“ oder „Ocean Rain“.

Aufgeben? Nix da. Jetzt war mein Ehrgeiz angestachelt: Irgendwo musste er doch sein der perfekte Meer-Song. Wie wär’s mit „Gente Di Mare“ (Umberto Tozzi  & Raff)? Bisschen schlagerlike, aber irgendwie auch schön sonnig. Noch gefühliger wird’s bei Lotto King Karls “Hamburg, meine Perle”. Ich liiiebe den Refrain, aber das Fussballvereins-Gedisse drumherum, och nö. Für sowas bin ich dann doch zu wenig lokalpatriotisch. Und Hamburg ist ja auch nicht das Meer. Menno! Ich sehe schon Freddy Quinn hinterhältig grinsen. Es wird wohl doch auf „Junge, komm bald wieder“ hinauslaufen.

Wird es? Wird es nicht! Denn der Junge, den ich dann entdecke, kommt nicht nur wieder, sondern bringt auch noch seine Gitarre mit. „Meer sehn“, so einfach ist das. Ob das Meeresrauschen wirklich zum Song gehört, oder ob der Fotograf des dazu eingestellten wunderbaren Strandbildes es passend unterlegt hat, will ich dann eigentlich auch schon gar nicht mehr so genau wissen. Es klingt einfach so schön. Genau wie ein Tag am Meer – die  Wellen rauschen, ein leichter Wind weht, Möwen zerpflügen schreiend das endlose Blau des Himmels. Hach. Jetzt noch den Grill anwerfen, das wäre perfekt. Ich mach mir dann mal ein Astra auf ... ;-)

Ich wünsch dir ein Wochenende voller Meerträume,
Emmi

DER JUNGE MIT DER GITARRE „Meer Sehn“



Liebe Emmi, 

oh, da habe ich dich ganz schön auf Trab gehalten. Ich gebe zu, ich bin ein bisschen stolz, meine hoch geschätzte Musikexpertin ein wenig herausgefordert zu haben. Hättest du doch Ina Müller um Rat gefragt! Aber vermutlich wärest du dann auch nur bei Omas Shantys gelandet.

Nun also der Junge mit der Gitarre. Magst du Jungs mit Gitarren? Mir waren sie schon in früher Jugend ein Graus. So klebrig, so klischeehaft, so eine Überdosis Romantik. Darüber dachte ich nach, als ich gestern mit "Meer sehn" joggen ging. By the way: Wir haben inzwischen bereits genug Wochenend-Songs um eine ganze Joggingrunde damit zu beschallen. Wir sollten langsam über eine Compilation nachdenken.

Aber zurück zum Jungen und dem Meer. Der Song ist gut, das Meeresrauschen kontrastierte perfekt das Alpenpanorama, aber würde ich meinen Widerwillen gegen Jungs mit Gitarren überwinden können?

Ich konnte. An der Stelle mit dem "hemmungslosen Sex" vermutete ich erstmals, dass dieser Junge nicht ganz so harmlos ist, wie man auf Grund seines Namens vermuten könnte. Und als er dann auch noch von "kleinen Spielchen mit der Flex" singt, bin ich sicher: Dieser Junge ist kein Hardcore-Romantiker. 

Nicht dass ich wissen möchte, was genau er da so vorhat mit der Flex. Im Bett hat sie meiner Meinung nach nichts verloren. Aber er könnte sie zum Befreiungsschlag nutzen und aus seiner Gitarre Brennholz machen.


Das hat er vermutlich sogar längst getan. Denn wie ich gerade feststellen musste, lebt der "Junge mit der Gitarre" nun als schnöder Journalist und Redakteur unter dem profanen Namen Tobias Schacht in Madrid. Romantik ist eben sehr vergänglich.


Liebe Grüße


Kerstin



PS: Hier kommen unsere Shirts zum Song. Und macht euch keine Sorgen: Wir haben weder vor lauter Romantik den Kopf verloren, noch verdanken wir die Kopflosigkeit dem Jungen mit der Gitarre und seiner Flex.



  

Freitag, 4. Mai 2012

Der Frage-Foto-Freitag

Obwohl wir das Spielchen jetzt schon eine Weile spielen, wird der Frage-Foto-Freitag mitnichten zur Routine. Dafür sorgen Steffi und Okka schon allein mit ihren immer herausfordernderen Fragen. Diese hier  zu beantworten, fällt mir schon nicht ganz leicht. Da muss ich wirklich nachdenken. Und dann noch Antworten zu finden, die sich irgendwie in ein Foto quetschen lassen - mein Gehirn hat sich ganz schön im Kreis gedreht. Aber kneifen gilt nicht. And here are the results:


1.) Eine Erkenntnis der letzten Monate?





Versuch dich mal an Dingen, die du überhaupt nicht kannst. Vielleicht erlebst du eine Überraschung. Oder du hast wenigstens jede Menge Spaß. Ging mir so beim Zeichnen diesen Monat. Und im Seminar für gernsingende Falschsänger.



2.) Was verschenkst du gerade gern?



Alles was man kochen und backen kann. Macht mir Spaß, schmeckt im besten Fall dem Beschenkten und viel Liebe steckt auch noch drin.



3.) Über welches Geschenk hast du dich in letzter Zeit irre gefreut?



Hmm, ich bekomme zu wenig Geschenke, stelle ich gerade fest. ;-) Mir fällt gerade nur dieses Laufshirt ein, das mir der Osterhase gebracht hat. Mag ich sehr und macht Lust auf Frühlingsläufe.



4.) Was ziehst du an, wenn du weißt: heute wird es tough?

















Stellt sich die Frage, was genau macht einen toughen Tag aus? Ist er tough, weil ich ganz viel wegschaffen muss und kaum vom Rechner wegkomme? Dann schaffe ich es nicht unter die Dusche und häng den ganzen Tag in Schlunzklamotten vor dem Bildschirm, vermutlich in meiner Rosen-Pyjamahose. Hoch lebe das Homeoffice! Ist er tough, weil ich einen wichtigen Termin habe? Dann wird es wohl eher mein aktueller Lieblingsanzug, maßgeschneidert und mit den Lederknöpfen, den Lederpads an den Armen und dem coolen Innenfutter ein ganz besonderes Teil.


5.) Dein Highlight der Woche?



Zuckerfreie Schokolade. Und ganz viel Rhabarberkompott. Und natürlich Sommer, Sonne, Liegestuhl.

Dienstag, 1. Mai 2012

So klingt das Wochenende: BILLY BRAGG & WILCO (feat. Natalie Merchant)

Liebe Kerstin,

danke für deine schöne Mail vom letzten Wochenende! Da waren viele tolle Gedanken drin zum Thema Fragen & Antworten. Und natürlich hast du Recht: Ohne jemanden, der auch mal ne kluge Antwort gibt, macht das Fragen stellen nur halb so viel Spaß! Solange das nicht in Form von „Pass mal auf, ich erklär dir jetzt mal die Welt, das ist genau SO, wie ich es sage und nicht anders“ passiert, habe ich da auch kein Problem mit sondern freue mich durchaus, wenn mir jemand SEINE Antwort und SEINE Sicht der Dinge schildert. Manchmal nicke ich dann auch ganz beeindruckt mit dem Köpfchen...

Besonders ehrfürchtig nicke ich zum Beispiel fast immer, wenn ich Billy Bragg zuhören darf. Der Mann ist die (für mich) perfekte Mischung aus Herz und Verstand (und viiiel Charme). Während ich mich sonst bei der Betreuung von Interviewtagen normalerweise immer etwas weiter weg vom Interviewtisch platzierte (um nicht das Gefühl zu vermitteln, dass die Plattenfirma „lauscht“), setzte ich mich während seiner Interviews immer ungeniert an den Nachbartisch, einfach, weil es so faszinierend war, ihm zuzuhören. Egal ob es nun um politische Themen ging, um Musik, Fitness, Kindererziehung oder die Liebe.

Während viele seiner Fans ihn wohl vorrangig als „Politbarden“ sehen, als unermüdlichen Streiter für Gerechtigkeit, und somit eben auch vor allem seine politischen Songs schätzen, habe ich zugegebenermaßen eher eine Schwäche für seine Liebeslieder. Das durch Kirsty McColl in den 80ern bekannt gemachte „A New England“ etwa, oder das traurige „Man In The Iron Mask“ . Und ganz besonders mag ich den Song „Way Over Yonder In The Minor Key“ vom Album „Mermaid Avenue“. Auf diesem Album vertonte Billy Bragg gemeinsam mit der amerikanischen Band Wilco Texte von Woodie Guthrie. Die Lyrics zum Song haben also bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel, was dem Charme des Liedes – eingesungen im Duett mit einer meiner Lieblingssängerinnen, Natalie Merchant – aber keinen Abbruch tut. Das Ganze wie immer im breitesten  Cockey-Akzent, hach, mir geht das Herz auf...

Ich wünsche dir ein ganz und gar migränefreies und erholsames Wochenende, liebe Ringelschwester!

Bis nächste Woche, Emmi

BILLY BRAGG & WILCO (feat. Natalie Merchant) „Way Over Yonder In The Minor Key“



http://www.youtube.com/watch?v=mMBvzpCLGHg


Weiterhören:
„Accident Waiting To Happen“
“The Space Race Is Over”


Liebe Emmi,

wie kannst du nur? Nur wenige Tage nach dem ersten Hochzeitstag von Kate und William schickst du hier einen erklärten Gegner der englischen Monarchie ins Rennen, wie ich gerade bei Wikipedia gelernt habe.

Billy Bragg - hatte ich zuvor nie gehört. Aber über Wilco bin ich schon mal gestolpert und habe sogar eine CD von denen. Also fremdelte ich nicht ganz so sehr, als ich deinen Song am Samstag zum ersten Mal hörte. Gleich hat er mich dennoch nicht gepackt. "Das ist irgendwie so Country", war mein erster Kommentar. Während ich dieses Mal doch ein bisschen Zeit brauchte, um mich mit Mr. Bragg anzufreunden, wippte mein Liebster auf dem Sofa schon freudig mit. Und das ist echt ein großes Kompliment, denn er ist eigentlich nicht der große Musikhörer. Ihn hast du aber wirklich gepackt und ihm gleich einen Floh ins Ohr gesetzt. Ich meine, einen Ohrwurm implantiert. ;-)

Ich war dann erstmal neugierig darauf, wie so ein Weltverbesserer, Politbarde und Emmi-Verzauberer wohl aussieht. Du hast es mit der Wahl des Videos, das uns nur ein, zugegeben ausgesprochen charmantes Häuschen zeigt, ja ziemlich geheimnisvoll gemacht. Und ich muss sagen: Okay, Billys Optik ist es nicht, die dich an den Nachbartisch aufrücken lassen hat. Der Mann muss also wirklich Charme und etwas zu erzählen haben. Spannend! Aber wer im Plattenladen, als Pudelfriseur und Schafhirte gejobbt hat, hat wohl auf jeden Fall einen weiten Horizont. ;-)

Mermaid Avenue - der Titel des Albums - hat es mir übrigens ganz besonders angetan. Wer möchte da nicht wohnen? Ich leide hier in den Bergen oft unter akuter Sehnsucht nach dem Meer. Was ja auch dazu führt, dass ich deine Ringelschwester bin. Denn, liebe Leser, wir sind nicht Ringelschwestern, weil wir zu Emmis Songs gern Ringelreihen tanzen. Wir sind Beide absolute Fans von Ringelshirts und tragen seit letzter Woche sogar das selbe Shirt: Emmi im hohen Norden und ich hier unten im Süden. Ringel verbinden ungemein. Ich finde ja, wir brauchen dringend einen maritimen Song zum Shirt. Mein Klassiker: 


Und was ist dein Song zum Shirt? Lass doch mal die Wellen rauschen am nächsten Wochenende.


Liebe Grüße

Kerstin                                                                                                                       

Mittwoch, 25. April 2012

Hier kommt der Sommer

Lange hat er auf sich warten lassen, der Sommer. Obwohl ich eigentlich in einem echten Sonnenloch wohne (quasi in direkter Nachbarschaft zum Bergdoktor und habt ihr es bei dem schon mal regnen sehen?), war es seit Tagen grau in grau.

Kein Wunder, dass ich da einen Hang zu Gelb entwickelt habe. In früher Kindheit schon mal mein absoluter Liebling, hat diese Farbe mein Herz in diesem Jahr zurückerobert. Kombiniert mit Dunkelblau finde ich es sehr edel. Und gute Laune macht es auch noch ganz nebenbei. Ich liebe meine gelbe Phase.



Tasche und Gürtel von hier, Tuch von hier.